Kategorie-Archiv: News

Barrierefreie Wohnungen im Gebäude 3

Haus 3
Haus 3 und Haus 4

Auf dem Landgut Danzermühle im Almtal ist das neue Gebäude 3 mit insgesamt 3 Wohneinheiten  von jeweils ca. 70-80 qm Wohnfläche fertiggestellt. Die Wohnungen werden nicht über ein Stiegenhaus erreicht, da Treppen in unserem Wohnkonzept nicht vorkommen. Jeder Wohnungsbesitzer hat einen eigenen stufenfreien Eingang. Dieses Konzept kann nur deshalb realisiert werden, weil das im Hang gelegene Objekt diese Baustruktur ermöglicht.

Die Wohnungen sind auch im Wohnbereich stufenfrei, d.h. es gibt keine Übergangsabsätze z.B. zum gefliesten Badbereich. Die Türen haben eine Standardbreite von 90 cm und die geräumigen Bäder können z.B. für die Dusche auch barrierefrei gestaltet werden.

Ein nach Süden ausgerichteter großer Balkon ermöglicht einen herrlichen Blick in Richtung Gmundener Berge. Die Wohnungen haben natürlich einen eigenen Stellplatz und die privaten Zufahrtstrassen ermöglichen einen geordneten Zugangsverkehr.

Blick zu Gmundener Bergen   Natur pur auf der Danzermühle

Lagerfeuerstelle und Spielplatz   Ein windgeschützter Ruheplatz mit Blick auf die Berge

Von den Wohnungen führt ein barrierefreier Weg direkt in unsere Parkanlage.

Der Bezugstermin wird im Herbst 2018 sein.

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neues Heizhaus Danzermühle

Inbetriebnahme Heizhaus Danzermühle

Basis-Inbetriebnahme im Juni 2016

Mit der Inbetriebnahme des neuen Heizhauses im Bioenergiedorf Danzermühle wird das Herzstück der gesamten Energieversorgung des Landgutes  aktiviert. In dem neuen Kesselraum steht im ersten Schritt für die kommende Sommerzeit der zentrale Pufferspeicher mit einem Volumen von 10.000 Liter. Dieser ist an das neuartige in Österreich derzeit einzigartige Solardach der Fa. ASMAG  angeschlossen und bindet die Solarheizung an das ebenfalls neuartige Niedertemperatur- Nahversorgungsnetz des Bioenergiedorfes an.

Es kommen also gleichzeitig zwei neuartige Techniken zum Einsatz. Somit wird die größtmögliche Energieselbstversorgung der Wohnsiedlung angestrebt.

Mit der wissenschaftlichen Begleitforschung (AIT Austrian Institute of Technology GmbH) haben wir zwischen 8/2017 und 7/2018 intensive Messungen und Optimierungen der Energiegewinnung bezogen aus Sonne, Luft und Biomasse sehr erfolgreich durchgeführt. Hinzu kommt die Steuerung und Regelung der Energiequellen über ein zentrales Bussystem durch einen zentralen Rechner der Firma GIRA.

Die laufenden Ergebnisse werden wir entsprechend veröffentlichen und regelmäßig vor  Ort präsentieren. Bei Interesse nehmen wir sehr gern entsprechende Anfragen für Besichtigungen und Fachgespräche entgegen. Auch den direkten Einblick in unser Energie –  Mess- und Steuerungssystem werden wir über den zentralen GIRA-Server ermöglichen. Die passende App ist sowohl für IOS- als auch Android-Smartphones kostenlos erhältlich.

Interessant ist dabei die unterschiedliche Energiegewinnung für Strom und Wärme und das Zusammenspiel dieser Energiequellen zur optimalen Energieversorgung des Bioenergiedorfes.

Hinzu kommen die Herausforderungen zum Energiemanagement: Welche Energiequelle –  Strom oder Wärme – für welchen Einsatzfall  oder Umwandlung von Strom in Wärme oder ….

Spannende Themen für ein großes Experimentierfeld im Bioenergiedorf Danzermühle … Fachexperten zur Diskussion sind herzlich willkommen!

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Smart-Home

Smart home – mit GIRA als zentraler Partner

Unser Bioenergiedorf wird vernetzt

Es sind gerade erst drei Gebäude mit ingesamt 15 Wohneinheiten im Energiedorf in Betrieb. Aber es wird höchste Zeit zur Festlegung eines Gesamtkonzeptes für die Vernetzung und eine Produktentscheidung für eines zentrales Bussystem. Nach einer 5-jährigen Versuchsphase und den ersten technischen Erfahrungen sind im Dezember 2014 zwei Entscheidungen gefallen.

1. Entscheidung: Physikalisches Netz

Das umfangreiche Gebiet für den Wohnpark, den Freizeitpark und die Energie-Produktionsorte für PV- , Solar- und Biomasse- Energie verlangt eine physikalische Vernetzung auf der Grundlage moderner Lichtwellenleiter. Hinzu kommt die Cat 7 -Kupfervernetzung ausgehend von den Netzknoten zu den umliegenden Zielen wie z.B. Strassenlaternen.

2. Entscheidung: Bussystem

Die Anforderungen an Überwachungssysteme im Geländebereich, in den Wohn- und Heizungsgebäuden sowie deren Anlagensteuerung sind sehr umfangreich. Hinzu kommen Messstellen für Wetter- und Licht-Verhältnisse und den daraus resultierenden Anwendungsprogrammen z.B. für die Strassenbeleuchtung. Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich ist die Zugangskontrolle und das Zugangsmanagement zu Wegen, Eingangs- und Durchgangstüren z.B. Heizung. Neben dieser physikalischen Regelung kommt noch der virtuelle Zugang zum gesamten Netzwerk über den zentralen Netzwerk-Server des Bioenergiedorfes.

Safety first – absolute Sicherheit beim Netzzugang ist eine grundlegende Herausforderung

Hier ist die grundlegende Entscheidung für ein Standard-KNX-Bussystem und den zentralen Facility-Server der Firma GIRA gefallen. Die technische Inbetriebnahme des zentralen Servers erfolgte im Februar 2015. Speziell für den Fernzugriff und die Erlaubnis zum  benutzerabhängigen Netzzugang planen wir die Einführung eines absolut sicheren biometrischen Verfahrens der Firma BioID. Dazu muss die Zusammenarbeit und Integration des BioID-Verfahrens in die Server-Software von GIRA erfolgen. Die Fachgespräche wurden bereits aufgenommen und wir verfolgen bzw. berichten von den entsprechenden Ergebnissen.

An den KNX-Bus können direkt KNX-Komponenten wie Wärmemengenzähler angeschlossen werden sowie über zertifizierte Konverter andere Busssysteme mit entsprechenden Endgeräten z.B. für die Heizungssteuerung angekoppelt werden. Hierzu haben wir besonders in Verbindung mit dem neuen Niedertemperatur Nahwärmenetz ab Ende des Jahres 2015 den Produktivbetrieb aufgenommen.

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