Smart Home

Facility-Server/Home-Server – ein Server mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen

Ein zentraler KNX-Server mit völlig unterschiedlichen Aufgabenstellungen für die Bereiche Energie, Wohnungen/Gebäude und Außenbereiche, der von einem PC oder modernem Smartphone überwacht und gesteuert wird, ist die grundlegende Basis für das gesamte Bioenergiedorf Danzermühle.
Neben der kompletten Überwachung, Steuerung und Regelung der Heizung, der Außenbeleuchtungsregelung sowie der Wohnraumsteuerung vom Türöffner bis zur Zimmertemperaturregelung gibt es im Anwendungsbereich unterschiedliche Zielsetzungen für:

-> Facility Service

Der Facility Service nutzt neben den PCs auch moderne Smart-Phones zur Überwachung, Steuerung und Regelung des gesamten Bioenergiedorfs.
Der elektronische Netzzugang über den Facility Server ist das Tor für Netzadministratoren, für die wissenschaftliche Betreuung der in Vorbereitung befindlichen großen Solaranlage, für Wartungspersonal zur Fernwartung und für ausgewählte Personen zum Testen von Netzwerkapplikationen.

Dabei wird besonderer Wert auf Datensicherheit gelegt.  Ein Login auf das gesamte Netzwerk wird nicht mehr über herkömmliche Benutzernamen und Passwörter erfolgen, sondern über die LIVE-Gesichtserkennung der Firma BioID durchgeführt. PC-Kameras oder moderne Smartphones sind hierfür bereits ausreichend.

Somit ist der Diebstahl von Zugangskennungen oder Hackerangriffe gegen das Netzwerk unmöglich geworden.

->  Bioenergiedorf-Bewohner

Alle Bioenergiedorf-Bewohner haben über ihren PC bzw. eigenes Smartphone viele technische Smart Home-Möglichkeiten im Zugriff auf  ihre Wohnung oder auch z.B. für die gezielt notwendige Einschaltung von Strassenbeleuchtung eines Zufahrtsweges zum Haus.

->  Bioenergiedorf-Besucher

Darunter verstehen wir Wohnungsbesucher genauso wie Lieferanten, medizinische Dienste oder sogar den Notarzt. Die Szenarien können auf die technischen Rahmenbedingungen abgebildet werden.

Die technischen Voraussetzungen für die
Daten-Vernetzung und den Daten-Netzzugang

Bei der Gesamtvernetzung des Bioenergiedorfes wird von Anfang an auf eine Lichtwellen-Vernetzung geachtet. Von den einzelnen Häusern wird der Übergang auf “Kupfer-Kabel” z.B. CAT 7 geschaffen. Die Basis zur Vernetzung ist der Standard KNX/EIB und damit koppelbare Netz-Bus-Systeme z.B. LOXONE-Bus, M-Bus (z.B. Ista), MOD-Bus, Profi-Bus, Can-Bus und weitere. Die KNX-Vernetzung betrifft sowohl die Wohngebäude als auch die gesamte Wegeinfrastruktur und die Anbindung der Energie-Quellen, -Speicher.

Bei den Lieferanten von Smart-Home-Lösungen hatten wir bis Ende 11/2015 Komponenten von LOXONE und GIRA im Einsatz. Ab 12/2015 haben wir ausschließlich auf den KNX-zertifizierten GIRA-Facility-Server umgestellt.

Die technischen Herausforderungen liegen derzeit im Bereich der Heizungssteuerung und Energieverbrauchsüberwachung z.B. von modernen KNX-Bus-Wärmemengenzählern. Vor allem der benutzerabhängige Facility-Server mit dem geschützten BioID-Benutzerzugang (LIVE-Gesichtserkennung) sind das entscheidende Nadelöhr zum sicheren “Betreten” des Netzwerks und damit zum Öffnen und “Betreten” einer Wohnung.

Dieser GIRA-Facility-Server wurde im Februar 2015 geliefert und von der Firma IB-Rauscher in Betrieb genommen. Der Server wird aber erst bei der Inbetriebnahme des neues Heizhauses Anfang 2016 richtig zur Geltung kommen.

Print Friendly

Hinterlasse eine Antwort