Gebäude-3

Barrierefreie Wohnungen im Gebäude 3

 

Danzermühle 2
Muster – Gebäude 2

Sind Sie am Kauf einer neuen barrierefreien Wohnung interessiert? Wollen Sie eine zukunftssichere Anlage zum Vermieten oder wollen Sie selbst barrierefrei wohnen?

Auf dem Landgut Danzermühle im Almtal ist die Baufreigabe für das neue Gebäude 3 mit insgesamt 3 Wohneinheiten  von jeweils ca. 80 qm Wohnfläche erteilt. Die Wohnungen werden nicht über ein Stiegenhaus erreicht, da Treppen in unserem Wohnkonzept nicht vorkommen. Jeder Wohnungsbesitzer hat einen eigenen stufenfreien Eingang. Dieses Konzept kann nur deshalb realisiert werden, weil das im Hang gelegene Objekt diese Baustruktur ermöglicht.

Wir haben ein gleichartiges Objekt bereits erstellt.

Die Wohnungen sind auch im Wohnbereich stufenfrei, d.h. es gibt keine Übergangsabsätze z.B. zum gefliesten Badbereich. Die Türen haben eine Standardbreite von 90 cm und die geräumigen Bäder können z.B. für die Dusche auch barrierefrei gestaltet werden.

Ein nach Süden ausgerichteter großer Balkon ermöglicht einen herrlichen Blick in Richtung Gmundener Berge. Die 3-Zimmer-Wohnungen haben natürlich einen eigenen Stellplatz und die privaten Zufahrtstrassen ermöglichen einen geordneten Zugangsverkehr.

Blick zu Gmundener Bergen   Natur pur auf der Danzermühle

Lagerfeuerstelle und Spielplatz   Ein windgeschützter Ruheplatz mit Blick auf die Berge

Von der Wohnung führt ein barrierefreier Weg direkt in unsere Parkanlage. Dort entstehen derzeit eigene Rundwanderwege entlang des naturbelassenen Mühlbaches bis zum nächsten Stauwehr am Almfluss. Es stehen Ruhebänke mit herrlichem Blick über die eigenen Wiesen in die Berglandschaft zur Verfügung. Sogar der Wunsch nach einem eigenem Garten, die Möglichkeit zur Nutzung einer offenen Lagerfeuerstelle für Privatveranstaltungen und ein Spielplatz wird auf im Landgut bereitgestellt. Jeder soll sich wohlfühlen und z.B. in der Parkanlage Kontakt zu anderen Wohnungsbesitzern aufnehmen können.

Der Bezugstermin ist für Sommer 2018 geplant.

Wir verkaufen die Wohnungen provisionsfrei!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Klaus Pracht
mobil: +43 (0) 650 92 50 104

Ansichten:

80 m² plus Terrasse im EG.     |        85 m² plus Balkon im 1. u. 2. OG

Süd-Ansicht Ost-Ansicht West-Ansicht Nord-Ansicht

Südansicht    Ost-Ansicht    West-Ansicht    Nordansicht Danzermühle 3

Grundrisse:

Wohnung -A: EG Wohnung-B: 1. OG Wohnung-C: 2. OG

Grundriss     1. Obergeschoss     2. Obergeschoss

Heizenergiebedarf-HEB-Gesamt: Q-HEB=21.445 kWh/a
Flächenbezogener Heizwärmebedarf: HWB-BGF=48,84 kWh/m2a

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neues Heizhaus Danzermühle

Inbetriebnahme Heizhaus Danzermühle

Basis-Inbetriebnahme im Juni 2016

Mit der Inbetriebnahme des neuen Heizhauses im Bioenergiedorf Danzermühle wird das Herzstück der gesamten Energieversorgung des Landgutes  aktiviert. In dem neuen Kesselraum steht im ersten Schritt für die kommende Sommerzeit der zentrale Pufferspeicher mit einem Volumen von 10.000 Liter. Dieser ist an das neuartige in Österreich derzeit einzigartige Solardach der Fa. ASMAG  angeschlossen und bindet die Solarheizung an das ebenfalls neuartige Niedertemperatur- Nahversorgungsnetz des Bioenergiedorfes an.

Es kommen also gleichzeitig zwei neuartige Techniken zum Einsatz. Somit wird die größtmögliche Energieselbstversorgung der Wohnsiedlung angestrebt.

Mit der wissenschaftlichen Begleitforschung (AIT Austrian Institute of Technology GmbH) werden wir im nächsten Jahr intensive Messungen und Optimierungen der Energiegewinnung bezogen aus Sonne, Luft und Biomasse durchführen. Hinzu kommt die Steuerung und Regelung der Energiequellen über ein zentrales Bussystem durch einen zentralen Rechner der Firma GIRA.

Die laufenden Ergebnisse werden wir entsprechend veröffentlichen und regelmäßig vor  Ort präsentieren. Bei Interesse nehmen wir sehr gern entsprechende Anfragen für Besichtigungen und Fachgespräche entgegen. Auch den direkten Einblick in unser Energie –  Mess- und Steuerungssystem werden wir über den zentralen GIRA-Server ermöglichen. Die passende App ist sowohl für IOS- als auch Android-Smartphones kostenlos erhältlich.

Interessant ist dabei die unterschiedliche Energiegewinnung für Strom und Wärme und das Zusammenspiel dieser Energiequellen zur optimalen Energieversorgung des Bioenergiedorfes.

Hinzu kommen die Herausforderungen zum Energiemanagement: Welche Energiequelle –  Strom oder Wärme – für welchen Einsatzfall  oder Umwandlung von Strom in Wärme oder ….

Spannende Themen für ein großes Experimentierfeld im Bioenergiedorf Danzermühle … Fachexperten zur Diskussion sind herzlich willkommen!

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Nahwärmenetz Bioenergiedorf

Revolutionäres Niedertemperatur-Nahwärmenetz ab 2015

Eine Idee wird Wirklichkeit im energieeffizienten Bioenergiedorf Danzermühle

Unsere barrierefreien neuen Wohnhäuser in Pettenbach werden ab 1/2015 an das neuartige Niedertemperatur-Nahwärmenetz angeschlossen. Die Entscheidung war ein hochgestecktes Ziel:

Der aktuelle Stand: 01.11.2016

Dies klingt sehr einfach. Doch es waren fast 10 Jahre Vorbereitungsarbeiten erforderlich, um diese bisher einmalige Infrastruktur in der Realität aufzubauen. Die Idee von DI Klaus Pracht gründet sich in dem Ziel mit Hilfe von Sonne, Luft, Holz und Wasser und seinen elektrotechnischen Kenntnissen zur Überwachung, Steuerung und Regelung z.B. von produzierenden Energielieferanten ein neuartiges Energie-Selbstversorgerkonzept aufzubauen. Dabei sind zusätzliche Maßnahmen bei den energiesparenden Verbrauchern wie LED-Strassenlaternen oder die Empfehlungen für die Hausbewohner zur Optimierung des Energieverbrauches z.B. bei der wetterabhängigen Nutzung von Wäschetrocknern oder Geschirrspülern eine wichtige Voraussetzung.

Doch getreu dem Motto “geht nicht gibts nicht” war die größte  Herausforderung, die Warmwasserboiler eines Hauses auf bis zu 70 Grad aufzuheizen und gleichzeitig im zuliefernden Nahwärmenetz über die Wärmetauscher nur durchschnittlich 60 Grad bereitzustellen.

Dabei produziert eine für Österreich völlig neuartige Solaranlage, die von der Firma ASMAG Scharnstein geliefert wurde, basierend auf vollflächig von Wasser durchspülten Edelstahlpanelen ca. 70 Grad heißes Wasser. Der erstmalige Bau einer 160 qm großen Dachpanele in Pettenbach war nur möglich, weil uns das Land Österreich mit dem Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie Herr Alois Stöger sowie der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt u. Wasserwirtschaft Herr Andrä Rupprechter ihre finanzielle Unterstützung unserer Anlage zugesagt haben.
Als aussergewöhnliche Zugabe erhalten wir sogar eine geförderte wissenschaftliche Begleitung über einen Zeitraum von einem Wirtschaftsjahr durch das AIT – Austrian Institute of Technology GmbH (AIT).
Der Anschluss des installierten Solardaches an das neue Nachwärmenetz der Danzerühle wurde mit dem Bau des notwendigen Heizhauses mit einem 10.000 Liter-Pufferspeichern realisiert.

Während die Basistemperatur des Nahwärmenetzes für die konsequent in den Häusern installierten Niedertemperatur-Heizungen völlig ausreicht, wird die zusätzlich erforderliche Energie zum Aufheizen der Boiler durch elektrische Energie bereitgestellt. Hierzu wurde eine 10 kW-PV-Anlage mit Tracker in 2014 in Betrieb genommen. Der produzierte Strom wird mit entsprechenden Strommessern (sog. Smart Metering) nicht in das Netz des Stromlieferanten eingespeist, sondern in die erforderlichen Heizstäbe der Hausboiler umgeleitet. Somit wird der eigene produzierte Strom nicht “verschenkt”, sondern optimal in die Wärmeproduktion für Wasserboiler umgesetzt.

Da wir keinen Einfluss auf das passende schöne Wetter haben, kann es natürlich durchaus zu Energieengpässen kommen. Wir haben einen 10.000 Liter-Pufferspeicher gewählt, um einen Zeitraum von 3-4 Tagen schlechtes Wetter zu überbrücken. Trotzdem haben wir zusätzlich eine neue Stückgut-Kesselanlage (50 kW-Guntamatic)  in 10/2016 installiert, der automatisch ferngezündet werden kann. Die Inbetriebnahme erfolgt am 07. November. Damit können wir bei fehlendem Sonnenschein die erforderliche zusätzliche Nahwärmetemperatur generieren und die Wasserboiler entsprechend aufheizen. Die bisher genutzte Pelletsheizung ist für die Gesamtanlage nicht mehr ausreichend und soll künftig nur noch für Noteinsätze bei Störungen genutzt wird. Die Anlage schaltet sich auch automatisch zu, wenn die Stückgutheizung erlischt oder zu wenig Energie geliefert wird.

Die Überwachung, Steuerung u. Regelung wird über ein elektron. Netzwerk basierend auf einem Standard-Bus-System durchgeführt. Darauf hat nicht nur der örtliche “Facility-Manager” den Zugriff, sondern auch andere berechtigte Personen wie z.B. Wartungsfirmen.
Wir gehen aber noch einen Schritt weiter und bieten wissenschaftlich orientierten Personen den gezielten Zugriff auf unser Bussystem an, d.h. es können z.B. ausgewählte Diplomanten die entsprechenden Heizkurven wetterabhängig auswerten u. wissenschaftlich fundierte Unterlagen für unser energieeffizietes Nahwärmenetzwerk erstellen.

Wir haben die gesamte Infrastruktur mit folgender Übersicht zusammengestellt:

KNX-Busnetz-Bioenergiedorf
KNX-Busnetz-Bioenergiedorf

Die vom  AIT – Institut erfassten und ausgewerteten Daten werden wir entsprechend aufbereiten und die Ergebnisse natürlich gern an Interessierte weitergeben.
Bei größerem Interesse werden wir auch örtliche Veranstaltungen einplanen.

So verlief das Jahr 2016
In 3/2016 wurde bei günstigen Wetterbedingungen das neue Heizhaus erstellt. Die Nahwärmenetzplanung in Zusammenarbeit mit der Fa. Waser und der Fa. MiTech wurde nicht nur abgeschlossen, sondern bereits von 09 – 11/2015 umgesetzt. Somit ist das Nahwärmenetz auf Basis der bestehenden Pelletsanlage für das neue Wohngebäude Haus 4 bereits Anfang 2016 in Betrieb gegangen. Dabei hat  uns der “warme” Winter 15/16 mit den ungewöhnlich hohen  Temperaturen extrem geholfen und die an der Lastgrenze befindliche Pellets-Heizanlage wurde nicht überlastet.
Vorsichtshalber waren wir jedoch auf eine alternative elektrische Heizungsunterstützung in Haus 4 eingestellt, die wir jedoch mit den ersten Frühlingstemperaturen abbauen konnten.

Im März wurde unser KPC-Förderungsantrag positiv befürwortet und wir hofften auf die baldige Zuteilung entsprechender Förderungen.  Bei einem persönlichen Besuch der wissenschaftlichen Begleitforschung vor Ort Anfang Mai wurde die künftige Zusammenarbeit besprochen. Ein weiterer Besichtigungstermin nach technischer Inbetriebnahme am 18. Juni wurde für Ende Juli vereinbart und entsprechend umgesetzt.

Nach Abdichtung der Kesselraum – Betondecke im April wurde bis Mitte Juni  die solare Großanlage in Betrieb genommen und die wissenschaftliche Begleitforschung kann aktiviert werden.

Parallel hierzu wird mit der wissenschaftlichen Begleitforschung die automatische Datenübertrag der künftigen Messstellen über den zentralen GIRA Facility Server geprobt.

Leider lässt die  KPC- Förderstelle wegen Überlastung mit ihrer Förderauszahlung auf sich warten und damit kann auch die Begleitforschung nicht mit dem Wirtschaftsjahr starten.

Den nächsten aktuellen Stand hierzu werden wir ab 01.02.2017 veröffentlichen.

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Smart-Home

Smart home – mit GIRA als zentraler Partner

Unser Bioenergiedorf wird vernetzt

Es sind gerade erst drei Gebäude mit ingesamt 15 Wohneinheiten im Energiedorf in Betrieb. Aber es wird höchste Zeit zur Festlegung eines Gesamtkonzeptes für die Vernetzung und eine Produktentscheidung für eines zentrales Bussystem. Nach einer 5-jährigen Versuchsphase und den ersten technischen Erfahrungen sind im Dezember 2014 zwei Entscheidungen gefallen.

1. Entscheidung: Physikalisches Netz

Das umfangreiche Gebiet für den Wohnpark, den Freizeitpark und die Energie-Produktionsorte für PV- , Solar- und Biomasse- Energie verlangt eine physikalische Vernetzung auf der Grundlage moderner Lichtwellenleiter. Hinzu kommt die Cat 7 -Kupfervernetzung ausgehend von den Netzknoten zu den umliegenden Zielen wie z.B. Strassenlaternen.

2. Entscheidung: Bussystem

Die Anforderungen an Überwachungssysteme im Geländebereich, in den Wohn- und Heizungsgebäuden sowie deren Anlagensteuerung sind sehr umfangreich. Hinzu kommen Messstellen für Wetter- und Licht-Verhältnisse und den daraus resultierenden Anwendungsprogrammen z.B. für die Strassenbeleuchtung. Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich ist die Zugangskontrolle und das Zugangsmanagement zu Wegen, Eingangs- und Durchgangstüren z.B. Heizung. Neben dieser physikalischen Regelung kommt noch der virtuelle Zugang zum gesamten Netzwerk über den zentralen Netzwerk-Server des Bioenergiedorfes.

Safety first – absolute Sicherheit beim Netzzugang ist eine grundlegende Herausforderung

Hier ist die grundlegende Entscheidung für ein Standard-KNX-Bussystem und den zentralen Facility-Server der Firma GIRA gefallen. Die technische Inbetriebnahme des zentralen Servers erfolgte im Februar 2015. Speziell für den Fernzugriff und die Erlaubnis zum  benutzerabhängigen Netzzugang planen wir die Einführung eines absolut sicheren biometrischen Verfahrens der Firma BioID. Dazu muss die Zusammenarbeit und Integration des BioID-Verfahrens in die Server-Software von GIRA erfolgen. Die Fachgespräche wurden bereits aufgenommen und wir verfolgen bzw. berichten von den entsprechenden Ergebnissen.

An den KNX-Bus können direkt KNX-Komponenten wie Wärmemengenzähler angeschlossen werden sowie über zertifizierte Konverter andere Busssysteme mit entsprechenden Endgeräten z.B. für die Heizungssteuerung angekoppelt werden. Hierzu haben wir besonders in Verbindung mit dem neuen Niedertemperatur Nahwärmenetz ab Ende des Jahres 2015 den Produktivbetrieb aufgenommen.

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Tracker-Konstruktion

03/2017 – Nachhaltige regenerative Energie

Wärme und Strom aus dem Almtal für das weitgehend energieautarke Bioenergiedorf des Landgutes Danzermühle.

aktueller Stand: 19.03.2017

Es ist alles da, was wir für die nachhaltige Energieversorgung unseres Bioenergiedorfes im Almtal benötigen:

– Sonne
– Wasser
– Holz
– Luft (in Verbindung mit dem künftigen Stromspeichersystem!)

Aus diesen Energiequellen versorgt sich das Bioenergiedorf unseres Landgutes Danzermühle im Almtal mit Strom und Wärme.

Nach Inbetriebnahme der ersten beiden Wohnhäuser im Bioenergiedorf  im Jahr 2011 werden diese Energieprodukte bereits konsequent genutzt:

  • Die Sonne bestrahlt auf dem Dach von Haus 1 eine 20 qm große Solarfläche im Sommer und sorgt in den Monaten Mai bis September für ausreichend heißes Wasser. In dieser Zeit wird die Heizungsanlage praktisch nicht genutzt.
  • Das Wasser der Alm nutzt das Wasserkraftwerk Ranklleiten und liefert dem Landgut Danzermühle den notwendigen Strom für die Wohnungen und den Allgemeinstrom der Heizanlage/Pumpen sowie Beleuchtung in den Häusereingängen und auf den Wegen bzw. Parkplätzen.
  • Die im Rahmen der Gebäudesanierung installierte Pellets-Heizung von der Firma Huemer Pettenbach wird mit heimischen Holz-Pellets befeuert

Wir sind unserem Ziel “energieautark wohnen”  im Jahr 2012 etwas näher gekommen. Die erste 10 KW-Fotovoltaik-Anlage wurde im Dezember 2012 in Betrieb genommen. Eine Erweiterungsförderung wurde von der OEMAG Anfang 2014 nur genau 5 Minuten nach der möglichen online-Antragsstellung abgelehnt. Trotz der demotivierenden “traurigen” Förderungsverhältnisse liessen wir uns von der Energie-Lobby nicht von unserem Weg abbringen und arbeiteten an unserem Ziel “energieautark” zu werden unaufhaltsam weiter.

Am 7. April 2014 ging unsere neue 10 kW-Anlage basierend auf einem nachführbaren Tracker in Betrieb, der bis zum Sonnenuntergang optimal ausgerichtet wird (siehe Artikel mit Fotos). Somit werden wir ca. 30 % mehr Stromausbeute aus dieser Anlage im Gegensatz zur Festinstallation auf dem Remisendach erzielen.

Tracker-Konstruktion
drehbare Konstruktion einer 10 kW-PV-Anlage auf einem 5 Meter-Masten

Ab sofort liefern wir an den Netzbetreiber genau den Stromanteil, den wir im Gegenzug vom Stromlieferanten Ranklleiten beziehen. Wir  neutralisieren auf diese Weise den aktuell benötigten Strombedarf. Erfreulich ist dabei die Tatsache, dass wir derzeit den produzierten Strom aus der Erstinstallation teurer verkaufen als den von der Ranklleiten generierten Strom einkaufen und somit sich die Investitionen in absehbarer Zeit (ca. 8 Jahre) amortisieren. Dagegen ist die zweite Installation mit dem nachführbaren Tracker wegen fehlender Förderung ein Verlustgeschäft, da wir nur einen Teil der produzierten Elektrizität direkt im Eigenverbrauch verwerten könen. Den restlichen Strom müssen wir an die Energielobby inzwischen nicht mehr verschenken, da unsere GIRA-Computersteuerung den Strom zum Aufheizen der Wohnungs-Warmwasser-Boiler umleitet.

Aber wir lassen uns zusätzlich noch etwas einfallen! Wenn es uns gelingt den überflüssigen Strom zu speichern, dann ändert sich die Situation grundlegend. Dann ist sicherlich bei neuartigen Stromspeichermöglichkeiten voraussichtlich mit der Firma CAEStorage eine neue Kauf-/Verkaufsstrategie zu entwickeln und die Nutzung des gesamten produzierten Stromes für den Eigenverbrauch zu prüfen. Doch zuvor werden wir die Strom-Energie in Wärme-Energie umwandeln, d.h. wir heizen im Sommer mit dem billigen Strom den Wasserboiler (500 Liter-Speicher)  des Gebäudes Danzermühle 2 auf.
Bei sonnigem Wetter kann ich über meinen PC oder das  Smartphone die Heizpatrone für einen festgelegten Zeitraum starten bzw. bei Wetteränderung einen Reset vornehmen und die Stromheizung abschalten.
Näheres zum weiteren Ausbau in den News.

Revolutionäres Solardach der Firma Energie Solaire

Wenige Meter parallel zu unserem künftigen Heizungsgebäude wurde bereits im Dezember 2013 eine Halle der Zimmerei Zivotic gebaut. Wir haben im Rahmen des Grundstücksverkaufs die südliche Dachfläche des Hallendaches für unsere Eigennutzung reserviert und haben dort noch Ende 2014 ein völlig neuartiges Solarprodukt der Firma Energie Solaire von der Lieferfirma ASMAG-Scharnstein  installiert. Dieses revolutionäre System wird in unser Gesamtkonzept des Bioenergiedorfes integriert und dient als künftige ASMAG-Referenzanlage jederzeit für Demonstrationen zur Gewinnung von thermischer Energie. Die Dachflächenheizung wurde inzwischen in das Energiekonzept unseres Bioenergiedorfes integriert und wird nach dem Bau des neuen Heizhauses in 2016 produktiv genutzt.

 

 

 

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Wohnen und Leben im Almtal